Trolling-Berichte 2008

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06.12.2008 
Es wird langsam kalt. Dennoch hat der Winter mal kurz inne gehalten und die Temperaturen auf ca. 7 °C ansteigen lassen. Und da auch der Wind sich zurück hielt, musste es einfach wieder zum Trolling gehen. Für heute sollte es mild bei 5 °C mit leichtem Wind aus NW von anfangs 2 Bft. später 3 Bft. werden. Der Himmel war trüb und gegen Mittag regnete es gut 2 Stunden lang. Aber was soll's. Als Schleppangler muss man hart im Nehmen sein. Das Wasser war recht trüb bei 6,2 °C. Es gab umso mehr Kraut, je weiter man vom Ufer entfernt war. 
Ich bekam schon im Hafen den Tipp, es bei 8-9 m zu probieren. Damit gewappnet, ging es mit dem Boot auf die Ostsee vor Großenbrode hinaus. Als ich bei 8 m Wassertiefe ankam, lächelte mich auch schon das erste Netz an. Meine überschwängliche Freude darüber hielt sich in Grenzen. Jedenfalls hat es auch was Gutes an sich. Signalisiert doch so ein Netz, dass es auch Fisch geben muss. Das sahen auch eine Reihe von Angelkuttern so, welche sich am NW-Zipfel der Sagasbank an der 10 m-Kante immer wieder verdriften ließen. Ich begann das Schleppangeln im respektvollen Abstand zum Netz in Richtung S immer bei 8-9 m Wassertiefe entlang. Nach ca. 45 min. ein Hammerbiss. Da war klar, das ist kein Dorsch und auch keine 40er Meerforelle. Es wurde gleich ordentlich Schnur genommen. Aber als Trollingangler habe ich ja Zeit und gewann später die Schnur wieder zurück. Irgendwann hatte ich den Fisch am Boot. Es war eine Meerforelle von knapp 70 cm. Langsam bekam ich weiche Knie und fing an, Fehler zu machen. Letztlich verhedderte sich die Meerforelle an einem Downrigger und ging wieder verloren. Schaden, aber ein guter Einstand, dachte ich mir. Im weiteren Tagesverlauf kam noch eine ganze Reihe von Meerforellen hinzu. Allerdings waren diese allesamt recht klein mit 40-45 cm. Gelegentlich fing ich zur Abwechslung noch einen guten Dorsch. Aber sie machten sich bei mir rar. Zurück im Hafen erfuhr ich von einem anderen Angler, der parallel zu mir fischte, dass er reichlich Dorsch fing. Er fing sie allesamt bei einer Tiefe von gerade mal 6m. Auch ich musste an diesem Tag feststellen, dass bei Tiefen ab 10 m in dem von mir beangelten Gebiet kaum was zu holen war. 
Über Buschfunk erfuhr ich noch, dass beim Schwarzen Grund sehr gute Dorschfänge möglich waren. 
Die Montage für diese Ausfahrt war wie folgt. Gefischt habe ich wieder mit 6 Ruten (Rhino DF Baltic Trolling, Rhino XTRA Dive Master). Zwei Ruten mit Big Jon Sideliner und Big Jon Mini Diver black mit den Ködern Apex A3.0 black/pearl (083) sowie Apex A3.0 chrome/neon green (386). Darunter wurden zwei Ruten mittels Kastaway Diver clear die Köder Apex A4.5 bright green/gold (198) und Mother of Pearl (156) platziert. Am tiefsten geführt wurden zwei Ruten mittels Downrigger Scotty Strongarm, an denen die Köder Northern King NK 28 S und Wuttke Brisling 12 cm blau/gelb/siler (318) befestigt waren. 
Die größte Meerforelle des heutigen Tages biss auf den Apex A3.0 black/pearl (083) flach geführt am Big Jon Mini Diver black hinter einem Big Jon Sideliner. Das war aber sicher eher Zufall, denn alle anderen Köder fingen an diesem Tag auch.

08.11.2008 
Der Sommer ist nun unzweifelhaft vorbei, wenngleich es mitunter noch sehr sonnige Tage gab. Das Boot ist auch aus der Werkstatt zurück und wieder überholt. Und der Wind war gnädig. Also waren alle Voraussetzungen für den Saisonstart zum Trolling geben. Im Hafen angekommen, konnte ich miterleben, dass ich nicht der einzige war, der so dachte. Es gibt zu, wie auf dem Jahrmarkt. Ein Boot nach dem anderen fuhr aus dem Hafen meist zum Schleppangeln. 
In den letzten Tagen lagen die Temperaturen meist um die 10°C. Das Wetter war recht wechselhaft. Mal war es sonnig, mal aber auch regnerisch. Der Wind blies die letzten Tage vornehmlich aus O. Heute nun ging der Wind auf 3 Bft. zurück und kam aus S. Der Himmel war nach Frühnebel nur leicht bewölkt. Später am Nachmittag zog aber eine Wolkendecke auf. Das Wasser war gebietsweise ziemlich eingetrübt und hatte eine Temperatur von 9,7 °C. Es gab vereinzelt Kraut. Aber es war nicht hinderlich. 
Ich startete gleich im Flachwasserbereich bei 5-6 m Wassertiefe, denn bei trübem Wasser lohnt sich hier meist der Anfang. Ich lag damit auch nicht falsch. Gleich die erste Stunde brachte 4 Meerforellen. Einen besseren Anfang kann man sich nicht wünschen. Später probierte ich es noch im tieferen Wasser bei 10-14 m. Hier gab es dann auch mal eine größere Meerforelle von knapp 60 cm und noch eine Reihe weiterer schöner Dorsche. Ein gelungener Saisonstart! Wer jetzt nichts aufs Wasser kommt, verpasst eine schöne Zeit. Die Meerforellen bissen hauptsächlich eher tief. Die flach geführten Köder brachten nur im Flachwasser den Erfolg und dann auch nur, wenn sie seitlich zum Boot versetzt mit einem Big Jon Sideliner geführt wurden. 
Die Montage für diese Ausfahrt war wie folgt. Gefischt habe ich wieder mit 6 Ruten (Rhino DF Baltic Trolling, Rhino XTRA Dive Master). Zwei Ruten mit Big Jon Sideliner und Big Jon Mini Diver black mit den Ködern Apex A3.0 black/pearl (083) sowie Apex A3.0 chrome/neon green (386). Darunter wurden zwei Ruten mittels Kastaway Diver clear die Köder Apex A4.5 bright green/gold (198) und Mother of Pearl (156) platziert. Am tiefsten geführt wurden zwei Ruten mittels Downrigger Scotty Strongarm 1085, an denen die Köder Northern King NK 28 S und FROG befestigt waren. 
Im Flachwasser war der Apex A3.0 black/pearl (083) der Favorit. Im Tieferen war es jedoch der Northern King NK 28 S. Aber auch die anderen Köder haben gefangen. 
Als dann gegen 16:30 die Sonne unterging, musste auch ich die Trollingtour beenden. Der Wind war nun eingeschlafen. Alles beruhigte sich. Und ich konnte auf einen erfolgreichen Tag zurückblicken. Was für ein Saisonstart!

14.06.2008
Der heutige Tag stand mal nicht im Zeichen des Trolling. Vielmehr wollte ich heute mein Boot wieder nach Großenbrode schleppen und dort die restliche Zeit des Tages ein wenig pilken. Gesagt, getan. In Großenbrode angekommen waren wir erstaunt, dass das Wetter viel ruhiger war, als prognostiziert. Eigentlich sollte es heute ständig schauern, Temperaturen von ca. 16 °C vorherrschen und ordentlich mit 4-5 Bft. aus WSW wehen. Letzteres stimmte nicht ganz, denn gegen 17:00, als das Boot dann im Wasser war, gab es keinen Wind mehr. Also wurde es ein ruhiger Tag.

Wir starteten damit, Spinnruten bestückt mit Meerforellenblinker ein wenig hinter dem Boot herzuziehen auf den Weg zu den Fangplätzen. Das ist zwar eine sehr einfache Form des Schleppangelns, aber nicht minder erfolgreich. Neben ein paar Hornhechten biss nämlich tatsächlich eine Meerforelle. Aber ich kann entwarnen, sie war noch nicht erwachsen und gerade erst 20 cm groß. Aber dennoch attackierte sie den Blinker wie die größeren im tieferen Wasser bei ca. 8 m Wassertiefe. Später starteten wir unsere Versuche mit dem Pilker. Aber egal wohin wir fuhren, es waren keine Fische auf dem Echolot Lowrance LMS 527 C DF zu sehen. Dennoch versuchten wir es hier und da und wurden gelegentlich mit einem Baby-Dorsch belohnt. Als dann die Sonne langsam wieder unterging gaben wir auf und fuhren mit einer fast leeren Fischkiste wieder in den Hafen. Dennoch war es ein gelungener Tag, denn das Boot ist heil in Großenbrode angekommen und wir konnten beim traumhaften Wetter noch ein wenig unserem Hobby, dem Bootsangeln, frönen.

08.06.2008
Die letzten Wochen nichts als purer Sonnenschein und sommerliche Temperaturen bis zu 30 °C. Seit längerem hatten wir auch konstant Wind aus O mit 4 Bft. Doch heute drehte der Wind auf N und schlief komplett ein. Also ging es wieder raus auf das Wasser der Kieler Förde zum Schleppfischen. Das Wetter war auch diesmal wieder sommerlich. Nicht eine Wolke am Himmel den ganzen Tag und die Sonne brannte wie verrückt. Die Wassertemperatur lag morgens noch bei ca. 16 °C und stieg im Laufe des Tages auf ganze 20 °C an der Oberfläche an. Das Wasser war leicht getrübt und nur vereinzelt gab es Kraut. Klar, dass bei dieser Wärme jetzt schon viele Quallen unterwegs sind. Und da es meistens windstill war, konnte ich auch beobachten, dass vielfach kleine Hornhechtgruppen direkt unter der Wasseroberfläche standen. Übrigens habe ich auch schon die ersten Meeräschen schwimmen sehen. Leider führte die Windstille dazu, dass unser Boot von einer riesigen Wolke an kleinen Fliegen umgeben wurde, so dass man tiefes Luft holen vermeiden musste, um nicht diese Fliegen ungewollt einzusaugen.

Morgens haben wir mit dem Trolling im Flachwasser bei 5-6 m wieder angefangen. Erwartungsgemäß ging es Schlag auf Schlag mit den Hornhechten. Als uns das zuviel wurde, ging es ins tiefere Wasser angefangen bei 12 m und später dann bei 18 - 20 m. Hier fingen die tief geführten Köder keine Hornhechte mehr. Leider biss auch sonst nichts anderes. Auch auf dem Echolot sah alles sehr sauber aus. Keine Sicheln zu sehen. Erst am Westende der Stoller Grundrinne schien wieder Leben unter Wasser zu sein. Das zumindest verriet das Echolot und die drei anderen anwesenden Angelboote. Also stoppten wir unser Schleppangeln und rüsteten auf das Pilken um. Aber beißen wollte trotzdem nichts. Egal wie verführerisch wir den Köder präsentierten. Es war wohl einfach nicht unser Tag.

Als Köder beim Trolling wurden Rapala Husky Jerk 12 cm Suspending S, Apex A 3.0 Black/Pearl (083) sowie Chrome/Neon Green (386) eingesetzt. Die Apex kamen hinter Big Jon Mini Diver in Black, welche seitlich zum Boot mittels Big Jon Sideline geführt wurden. Etwas tiefer wurden hinter Kastaway Divern 9 cm in Black die Köder Apex A4.5 Black/Pearl (083) sowie Wuttke Bisling 9,5 cm blau/gelb/silber (318) angeboten. Und ganz tief kamen die Köder Northern King NK 28 S-6 und MAG S-5 am Scotty Downrigger Strongarm 1085.

Als wir dann letztlich unsere Sachen packten, konnten wir zufrieden sein. Es war ein schöner Tag und zumindest Sonne sowie Hornhecht konnten wir genug bekommen.

18.05.2008 
Endlich Wochenende. Der Wetterbericht prognostizierte super Wetter. Was sich auch fast bewahrheitet. Wir hatten angenehme Temperaturen um die 14 °C und das erste mal seit Tagen wieder Wolken. Leider auch gleich ein paar zuviel, denn unerwartet regnete es ab Mittag bis zum Abend. 
Die Trolling-Tour begann diesmal in der Kieler Förde. Dieses Gebiet soll für diesen Sommer meine Spielwiese sein. Die Wassertemperatur lag bei ca. 13,5 °C. Das Wasser war leicht trüb mit einer Sichtigkeit von ca. 3-4 m. Auf der Westseite gab es teil großflächige Algenteppiche während die Ostseite frei war. 
Nachdem bei den letzten Ausfahrten Hering, Dorsch und Co. auf der Wunschliste standen, sollte es diesmal wieder gezielt den Meerforellen an den Kragen gehen. Geschleppt wurde nur den halben Tag. Das genügte auch schon, um nebst großen Dorschen auch eine schöne wohlgenährte und kampfstarke Meerforelle von 50 cm zu erbeuten. Als Beifang gab es unzählige Hornhechte. Sie gestalteten die Schleppangelei sehr kurzweilig bzw. arbeitsintensiv, da immer eine der vier Ruten krumm war und von einem Hornhecht befreit werden wollte. 
Geschleppt wurde in Wassertiefen zwischen 5-7 m. Als Köder wurden Rapala Husky Jerk 12 cm Suspending S und GMN sowie Apex A 3.0 Black/Pearl (083) sowie Chrome/Neon Green (386) eingesetzt. Die Apex kamen hinter Big Jon Mini Diver in Black, welche seitlich zum Boot mittels Big Jon Sideline geführt wurden. Meine Downrigger Scotty Strongarm 1085 kamen diesmal nicht zum Einsatz. 
Gefangen haben alle Köder. 
Zurück im Hafen hat auch der Regen aufgehört. Somit nahm ein anstrengender Trolling-Tag dann doch noch ein freundliches Ende.

03.04.2008 
Diese Woche kann ich es mir mal erlauben, auch an einem Werktag schleppangeln zu fahren. Und heute soll das Wetter wieder hervorragend werden. So hatten wir den ganzen Tag lockere Bewölkung mit viel Sonne und einem leichten Wind aus N mit 2 Bft. Und da es heute Donnerstag ist, bin ich mit dem einzigen Boot bei der Sagasbank schleppfischen. So macht Trolling Spaß. 
Das Wasser ist wieder ziemlich klar und hat eine Temperatur von 5,0 - 5,5 °C je nach Gebiet. Zum Schleppangeln ging es raus auf 10-12 m Wassertiefe in Richtung Sagasbank. Schon nach kurzer Zeit lagen 2 Meerforellen von ca. 60 cm im Boot. Und dann ging es munter weiter. Alle Meerforellen waren erstaunlich fit und kämpferisch und hatten durchweg ein Maß um die 55 - 60 cm. Sie bissen den ganzen Tag über, d.h. ab Mittag bis zum Abend hin. Des Weiteren waren sie diesmal nicht nur knapp über Grund zu fangen, wie letztes mal, sondern verteilten sich auf alle Wassertiefen. 
Die meisten Meerforellen bissen auf einem Apex A 3.0 chrome / neon green (386) hinter einer Tauchscheibe Big Jon Mini Diver black seitlich zum Boot geführt mit einem Big Jon Sideliner. Der zweitbeste Köder war der Northern King NK 28 S-2 am Scotty Downrigger 1085. Der dritte und letzte Platz in der Meerforellenhitliste ging an einen Apex A4.5 Mother of Pearl hinter einem Kastaway Diver 9 cm schwarz. Die anderen verwendeten Köder brachten keine Meerforellen jedoch Dorsche. Diese waren Apex A3.0 black / pearl (083), Apex A4.5 bright green/gold (198) und Northern King NK 28 GLOG. Insgesamt habe ich wieder mit 6 Ruten. 
Als der Tag sich dem Ende entgegen neigte stand fest, dass war die erfolgreichste Trolling-Tour dieser Saison.

15.03.2008 
Nachdem des die letzten Tage aus W stürmte, beruhigte sich das Wetter plötzlich für nur diesen einen Tag. Wir hatten Wind mit 3 Bft. abnehmend aus SW bei einer Lufttemperatur von ca. 9 °C. Dazu war es locker bewölkt. Kurz, ein sehr angenehmes Wetter, um auf die Ostsee zum Trolling zu fahren. 
Die Wassertemperatur lag nun bei 4,5 °C. Das Wasser war klar. Nachdem bei meiner letzten Ausfahrt die Meerforellen hauptsächlich knapp über Grund bissen, wollte ich es diesmal gleich wieder im tieferen Wasser probieren. So begann ich vor Großenbrode bei ca. 10 m Wassertiefe, fuhr dann bis zur Sagasbank, dann weiter nach O bis auf ca. 15-17 m, dann weiter nach S bis ans Ende der Sagasbank, dann wieder nach W bis zur Westkante der Sagasbank (auch Canyon genannt) und wieder zurück Richtung Hafen. Eine große Runde. Aber es hatte sich gelohnt. Es gab reichlich Dorsch und drei Meerforellen von bis zu 70 cm wovon eine kleinere am Boot wieder die Flucht gelang. Gebissen haben die Meerforellen im Mittelwasser sowie knapp über Grund und zwar ab Nachmittag bis zum Sonnenuntergang. An den flach laufenden Ködern (bei ca. 5 m) gab es nicht einen Kontakt. Dabei sind das die Köder, die sonst immer die Meerforellenfänge bringen. Die Meerforellen bissen auf Northern King NK 28 S-2 und Apex A4.5 bright green/gold (198). 
Die Montage für diese Ausfahrt war wie folgt. Gefischt habe ich wieder mit 6 Ruten. Zwei Ruten mit Big Jon Sideliner und Big Jon Mini Diver black mit den Ködern Apex A3.0 black/pearl (083) sowie Apex A3.0 chrome/neon green (386). Darunter wurden zwei Ruten mittels Kastaway Diver clear die Köder Apex A4.5 bright green/gold (198) und Mother of Pearl (156) platziert. Am tiefsten geführt wurden zwei Ruten mittels Downrigger Scotty Strongarm 1085, an denen die Köder Northern King NK 28 S-2 und S-3 befestigt waren. 
Das lange Fischen hatte sich gelohnt, denn die größte Meerforelle biss erst zum Sonnenuntergang. So bekam der Tag noch einen krönenden Abschluss.

08.03.2008
Nach mehreren Wochen Pause wegen Wind war es nun wieder annehmbar, so dass es auf Trolling-Tour gehen konnte. Heute sollten es 3 Bft. aus SW werden bei 9 °C Höchsttemperatur. Dazu noch jede Menge Sonnenschein. Erst zum späten Nachmittag hin kamen einige Schleierwolken auf. 
Was Wasser war im wesentlich klar bei einer Wassertemperatur von ca. 4,5 °C. Stellenweise aber recht selten gab es Kraut. 
Diesmal habe ich gleich bis zum Schwarzen Grund durchgestartet und erst dort mit dem Angeln begonnen. Die Zeit verging und nur gelegentlich biss ein kleiner Dorsch. Es war auffallend, dass nun wieder kleinere Dorsche im Vergleich zu den Vorwochen unterwegs waren. Erst gegen 15:00 traute sich eine Meerforelle von ca. 45 cm an einen Apex A3.0 chrome/neon green (386). Danach war wieder Stille. 
Kurz vor Sonnenuntergang gegen 17:30 richtete ich mich mental auf den Heimweg ein, als plötzlich die Party begann. Das Ergebnis waren zwei weitere Meerforellen von 55 und 60 cm sowie ein guter Dorsch. Zwei weitere Bisse konnten nicht realisiert werden, wovon mindestens einer von einer Meerforelle war. Auffallend war, dass diesmal die Meerforellen dicht über Grund bei ca. 11 m Wassertiefe bissen und zwar auf Wuttke Brisling 12 cm blau/gelb/silber (318) sowie Northern King NK 28 S-2. Nach dieser Party war der Tag nun endgültig vorbei, da es doch schon zunehmend dunkel wurde. 
Die Montage für diese Ausfahrt war wie folgt. Gefischt habe ich wieder mit 6 Ruten. Zwei Ruten mit Big Jon Sideliner und Big Jon Mini Diver black mit den Ködern Apex A3.0 black/pearl (083) sowie Apex A3.0 chrome/neon green (386). Darunter wurden zwei Ruten mittels Kastaway Diver clear die Köder Apex A4.5 dark green/pearl (079) und Mother of Pearl (156) platziert. Am tiefsten geführt wurden zwei Ruten mittels Downrigger Scotty Strongarm 1085, an denen die Köder Northern King NK 28 S-2 und Wuttke Brisling 12 cm blau/gelb/silber (318) befestigt waren.

16.02.2008 
Und wieder hatten wir Glück mit dem Wetter. Die letzten Tage war starker Ostwind mit entsprechend niedrigen Temperaturen. Heute drehte sich alles ein wenig. Der Wind kam nun von SW mit gerade mal  2 Bft. Die Sonne schien dazu den ganzen Tag. Obwohl die Lufttemperatur bei gerade mal 2 °C lag, war es trotzdem sehr erträglich. Aufgrund des ostwindes der letzten Tage war das Wasser in Küstennähe eingetrübt und mit reichlich Kraut versehen. Im tieferen Wasser war jedoch davon nichts mehr zu sehen. Die Wassertemperatur lag bei ca. 2,5 °C und war somit im Vergleich zur Vorwoche deutlich gesunken. 
Zuerst suchten wir die Meerforellen wieder im tieferen Wasser bei 10-12m. Als das nichts brachte, probierten wir es vor Dahme im Flachen bei ca. 6 m. Dan kreuzten wir noch einige Male über dem Schwarzen Grund. Alles absolut erfolglos. Danach trauten wir uns wieder ins tiefe Wasser bei 15-20m und wurden mit wenigen Dorschen belohnt. Das war es auch schon. Zum Glück war das Wetter so fantastisch, denn ansonsten wäre es ein deprimierender und langweiliger Tag geworden. Andere Boote hatten mehr Glück und konnten vereinzelt schöne Meerforellen bis 70 cm erbeuten oder es gelang, einen verbliebenen Dorschschwarm im tiefen Wasser südlich der Sagasbank zu finden. 
Als Köder verwendeten wir wieder Apex und Northern King in hauptsächlich grünen Farben. Doch all diese Köder brachten nichts. Einzig ein Apex A4.5 black/pearl (083) grundnah am Downrigger Scotty Strongarm 1085 geführt fing sämtliche Fische des Tages. 
Damit ging irgendwann auch dieser Tag zu Ende. Zurück blieb deutlich mehr Farbe im Gesicht und die Hoffnung, dass wir nächstes Mal mehr Glück haben werden. Das ist nicht unbegründet, da ja doch gelegentlich gute Meerforellen erbeutet werden.

10.02.2008 
Super, endlich wieder gutes Wetter. In den letzten Woche war es zwar mild gewesen mit Temperaturen um die 5-8 °C, jedoch stürmte und regnete es immerzu. Nun aber war die Wende geschafft. Am heutigen Tag gab es nur wenig Wind mit ca. 1-2 Bft. aus SW bei 8 °C und strahlendem Sonnenschein. Einfach herrlich so ein Wetter. Da macht das Angeln gleich doppelt so viel Spaß. 
Angelockt von den guten Dorschen bei meiner letzten Ausfahrt ging es diesmal wieder nach Dazendorf und von dort weiter bis zum Weißenhäuser Strand. Das Wasser war sehr klar und hatte eine Temperatur von 4 °C. Es gab kein Kraut. Die Trollingtour führte über verschiedene Wassertiefen von 4 m bis 14 m. Aufgrund des schönen Wetters waren wir leider nicht allein sondern mit einer Vielzahl an anderen kleinen Booten in diesem Revier. Die meisten pilkten und einige versuchten es mit Trolling. Aber egal was wir beim Schleppangeln probierten, es wollten kaum Fische beißen. So war zwar der Erholungswert dieser Ausfahrt sehr groß, jedoch der Erfolg sehr klein. Gefangen haben wir lediglich eine Meerforelle von ca. 50 cm und noch ein paar Dorsche. Die Meerforelle biss im Flachwasser bei 4 m auf einen Apex 4.5 black/pearl (083). 
Gefischt haben wir meistens mit nur 4 Ruten verteilt über die gesamte Wassertiefe. Als Köder kamen zum Einsatz: Northern King MAG S-2, Apex 4.5 Mother of Pearl (156), Apex 4.5 black/pearl (083), Apex 3.0 chrome/neon green (386) und Rapala Husky Jerk Down Deep GBM 12 cm. Diese wurden mittels Downrigger Scotty Strongarm 1085 und den Tauscheiben Big Jon Mini Diver black sowie Kastaway Diver 9 cm black auf Tiefe gebracht. 
Am Ende des Tages wurde es windstill und so hatte die weite Rückfahrt bis nach Großenbrode bei dem roten Sonnenuntergang und der spiegelglatten See sogar etwas Romantisches.

20.01.2008
Zwei Wochen Trolling-Pause müssen genügen. Für heute sollte der Wind endlich mal wieder abflauen. Die letzten Tage war es wieder recht warm geworden mit Temperaturen um die 6 °C. Dazu gab es viel Regen und Wind. Heute sollte nun der Wind lediglich mit 3 Bft. abnehmend aus SW wehen.
In Großenbrode angekommen stellte sich heraus, dass der Wind aus S kam. Ansonsten war alles perfekt. Nur dass es ab Mittag unaufhörlich regnete, passte nicht ins Konzept. So wurde diese Ausfahrt ungewollt ein Härtetest.
Die Wassertemperatur war angestiegen auf 4 °C und das Wasser war glasklar. Aufgrund dieser Bedingungen wollte ich es mal woanders probieren. Also fuhr ich durch den Fehmarnsund bis vor Heiligenhafen. Von dort aus begann ich mit dem Trolling bis hinein ins Schießgebiet Putlos bei Tiefen um die 10 m. Diese weite Anfahrt sollte nicht umsonst sein. Ab Dazendorf konnten zahlreich Dorsche gefangen werden und das mit ordentlichen Stückgewichten. Dorsche mit 60 cm waren diesmal nur Durchschnitt! Der Favorit bei den Dorschen war der Northern King MAG FROG grundnah geführt mit einem Scotty Downrigger Strongarm 1085. Ganz nebenbei vergriff sich auch noch eine Meerforelle an einem Apex A3.0 black/pearl (083) geführt hinter einem Big Jon Mini Diver black seitlich zum Boot versetzt mit dem Big Jon Sideliner. Leider ging sie dann beim Boot wieder verloren. Sie war ca. 50 cm groß. Mehr Kontakte gab es leider ins Sachen Meerforelle nicht. Auch ein anderes Bootsteam berichtete von ähnlichen Meerforellenfängen (nämlich nur ein Biss und sonst nichts) in dem Gebiet vor Dahme.
Die Montage für diese Ausfahrt war wie folgt. Gefischt habe ich wieder mit 6 Ruten. Zwei Ruten mit Big Jon Sideliner und Big Jon Mini Diver black mit den Ködern Apex A3.0 black pearl (083) sowie Rapala Husky Jerk Down Deep GBM 12 cm. Darunter wurden zwei Ruten mittels Kastaway Diver clear die Köder Apex A4.5 chrome/neon green (386) und Mother of Pearl (156) platziert. Die Kastaway Diver konnten in diesem Trolling-Revier ihre Stärke voll ausspielen, da es hier viele Untiefen gab und diese Diver das Variieren der Schlepptiefe an langer Leine erlauben. Mit einem Slideper oder Dipsyper hätte man öfters Grundkontakt gehabt, als einem lieb ist mit der Gefahr eines Abrisses. Am tiefsten geführt wurden zwei Ruten mittels Downrigger Scotty Strongarm 1085, an denen die Köder Northern King NK MAG FROG und S-2 befestigt waren.
Als es dunkel wurde, ging es wieder in den Hafen. Nun hatte es auch endlich aufgehört zu regnen und es wurde windstill. So verabschiedete sich dieser Angeltag von seiner besten Seite.

06.01.2008
Neues Jahr, neues Glück! Mit dieser Motivation ging es wieder zum Trolling. Nachdem die letzten Tage sehr windig aus O waren und somit sehr kalte Luft vorherrschte, hatte sich nun das Wetter wieder beruhig und es wurde wärmer. Übrig blieb recht trübes Wasser mit teilweisem Krautvorkommen sowie einer gesunkenen Wassertemperatur von 2,6 °C. Heute drehte der Wind mit ca. 2 Bft. von S auf W im Laufe des Tages. Die Lufttemperatur lag bei ca. 4 °C. Der Himmel war stark bewölkt und zum Teil diesig. Alles in allem super Bedingungen, um den Ritt auf den Wellen zu wagen. Gesucht habe ich die Meerforellen wieder erst ab Tiefen von 10 m. Doch irgendwie wollte keine beißen. Nach 2 Stunden dann der erste Dorsch. Verzweifelt ging die Suche weiter und es kamen noch weitere 3 Dorsche an Board. Irgendwie war alles verhext. Es wollten partout keine Fische beißen. Naja, wenigsten waren die Dorsche alle erst ab 50 cm. Am Nachmittag jedoch summte eine Rolle mit einem flacher laufenden Köder los. Kein Zweifel, diesmal war eine Meerforelle am Haken. Etwas später durfte dann der 55 cm große silberne Fisch mit ins Boot. Und damit nicht genug. Kurze Zeit später biss noch eine weitere Meerforelle von ca. 45 cm. Mehr allerdings war diesmal nicht zu holen. Dafür war das Wetter umso angenehmer, so dass der Ausflug dennoch viel Spaß gemacht hatte. Gefischt habe ich wieder mit 6 Ruten. Zwei Ruten mit Big Jon Sideliner und Big Jon Mini Diver black mit den Ködern Apex A3.0 black pearl (083) sowie Apex A3.0 chrome/neon green (386). Darunter wurden zwei Ruten mittels Kastaway Diver clear die Köder Northern King NK 28 S-2 und Apex A4.5 Mother of Pearl (156) platziert. Am tiefsten geführt wurden zwei Ruten mittels Downrigger Scotty Strongarm 1085, an denen die Köder Northern King NK MAG FROG und S-2 befestigt waren. Die Dorsche bissen hautsächlich auf den NK MAG FROG, während die Meerforellen die Apex bevorzugten. So bissen die 55er auf den Apex A4.5 Mother of Pearl (156) und die 45er auf Apex A3.0 black pearl (083) querab von Dahme.




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